Zum 7. Deutschen Kinder-Theater-Fest spielen:

Foto: Hans Schaper

Musiktheater Konrad e.V., Hannover Auswahl der Kinderjury

"Himmel, Hagel, Stern und Blitz"

Paul erfährt im Schullandheim durch einen geheimnisvollen Brief, dass sein Vater, der berühmte Sänger Stones, lebt. Dieser wird auf dem Mond von  bösen Mächten (Kalbi An und seine Marsmännchen) gefangen gehalten, um ihn für die Eroberung der Erde  einzusetzen. Paul und die Gang machen sich auf, um Mr. Stones zu retten. Auf dem Mond treffen sie neben  Mr Stones auch Lisa, die wegen ihrer enttäuschten Liebe zu Paul weggelaufen ist und sich von Kalbi An für dessen Pläne entführen ließ.

Das Theater Konrad will als gemeinnütziger Verein die soziale und musische Erziehung von Kindern mit künstlerisch anspruchsvollen Musical-Produktionen unterstützen.

Leitung: Bernd Tauber, Konrad Haas

Zur Website des Musiktheater Konrad e.V. geht es hier.

Foto: Mario Dirks

Kinderclub des Oldenburgischen Staatstheaters

"Alle sagen Mama anders"

Anders zu sein als die anderen! Wie peinlich!? „Ich will normal sein, dazugehören und nichts Besonderes sein!“ Wenn der Vater, die Mutter aus einem anderen Land kommt, dann ist es irgendwie so, als hätte man zwei Identitäten. Zuhause ist man wer anderes als in der Schule oder bei den Freunden. Manchmal denkt, fühlt und handelt man so, dann wieder anders – wie ein Chamäleon. Eine andere Sprache zu verstehen oder gar zu sprechen, ist schön und besonders, dann aber wieder kompliziert! Und dann schwirrt da diese eine Frage im Kopf herum: wer bin ich eigentlich, wenn ich ganz alleine bin? Gemeinsam mit Kindern, die zwischen verschiedenen Kulturen aufwachsen, entsteht ein Theaterstück über das Verborgene, das sie mit ihrer engsten Familie und ihren Freunden teilen. 

Der Kinderclub ist ein offener Ort für die künstlerische Theaterarbeit. In einem geschützten Raum bietet er die Möglichkeit, sich künstlerisch auszuprobieren. Hier stehen Kinder auf der Bühne, sie gestalten neue (Bühnen-)Welten und  untersuchen aktuelles Zeitgeschehen. 

Leitung: Anne Hochartz / Hanna Puka 

Zur Webseite des Oldenburgischen Staatstheaters geht es hier

Foto: Frank Wölfl

Kinderclub des Theaters Baden-Baden

"SO ODER SO"

Schreibübung in der Schule, heutiges Thema: „Mein schlimmster Tag“. Ich erinnere mich noch genau: Ich war gerade 10 Jahre alt geworden, ziemlich gut in der Schule und hatte tolle Freunde. Als aber die ganze Klasse außer mir eine Strafarbeit aufbekam, änderte sich schlagartig alles. Die Kinder versteckten meine neuen Schuhe und meine Freunde wollten nichts mehr mit mir zu tun haben. Und dazu kam der schreckliche Unfall von meinem Cousin. Moment mal. War das wirklich so oder eigentlich ganz anders?

 

Der Kinderclub erzählt sehr persönliche Geschichten – einmal so, wie sie waren und dann so, wie sie hätten sein sollen. 

„So oder so“ ist die dritte Produktion des Kinderclubs am Theater Baden-Baden. Im Zeitraum von September 2015 bis Januar 2016 haben 17 Kinder im Alter von 8 bis12 Jahren unter Anleitung der Theaterpädagoginnen Virginie Bousquet und Julia Schütte ein Stück entwickelt. 

Leitung: Virginie Bousquet / Julia Schüttke 

Zur Webseite des Theaters Baden-Baden geht es hier

Foto: Reinhard Riedel

Kindertanzensemble Mondstaubtheater e.V., Zwickau

"Spielen hilft"

Es gibt zehn Grundrechte für Kinder, die für alle Kinder dieser Erde gelten sollten. Die acht Mädchen des Kindertanzensembles haben sich mit ihnen beschäftigt. Sie selbst sind im Alter von 11 bis 14 Jahre und haben sich die Frage gestellt, welche Grundrechte für sie wichtig sind. Gleichzeitig haben sie sich Gedanken darüber gemacht, was passiert, wenn in vielen Ländern diese Grundrechte nicht engehalten werden. Was machen die Kinder dort um sich zu helfen? Aus dieser und anderen Fragen haben die Mädchen gemeinsam mit Gabriele Bocek ein Tanzstück entwickelt, was für Kinder ab 8 Jahren sehenswert ist.

Das Kindertanzensemble ist eine feste Gruppe des Mondstaubtheaters und besteht aus 8 Mädchen im Alter von 11 bis 14 Jahren. In einem wöchentlichen Kurz werden sie in Tanz und Theater ausgebildet.  

Leitung: Gabriele Bocek 

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Foto: Sabine Hubrich

Knirpsentheater-AG der Klasse 3 an der Lisa Tetzner Grundschule Berlin

"Freunde fürs Leben"

Nach Motiven aus „Ein Schaf fürs Leben“ von Maritgen Matter

Gierige Wölfe haben einen unbeschreiblichen Hunger. Auf der Suche nach Futter finden sie ein Häuschen, in dem entzückende Schäfchen wohnen. Schafsbraten! Das wäre doch echt lecker! Der Rudelführer bestimmt:“ Wir machen das mit Stil!“ Er fragt nach einem „Häppchen“, doch Heu, Brot und Hafer stehen nicht auf der  Speiseliste eines Wolfes.  Die Schäfchen staunen und sind echt beeindruckt von den Besuchern. Die Ankündigung einer Schlittenfahrt in die weite Welt nach „Erfahrungen“ versetzt sie in Entzückung. In aller Stille und Abgeschiedenheit wollen die Wölfe die blöden Schafe „erledigen“. Eng aneinander geschmiegt düsen sie die Berge hinauf und hinunter. Welch ein Spaß für alle! Und gerade für die Wölfe wird das zum Problem. Was ist, wenn der „Braten“ nett und sympathisch daherkommt und sich sogar um den Hunger  kümmert? Die Protagonisten fallen aus ihren angestammten Rollen. Auf der Suche nach Futter brechen die Wölfe ins Eis ein und werden von den Schafen gerettet. Und nun erfahren sie, was Fürsorge, Zuneigung und Geborgenheit bedeutet. Das ist für die Wölfe neu und führt zu fürchterlichen Albträumen. Wenn da nicht der Hunger wäre! Also, was nun? Kann man fressen, was man lieb gewinnt?

„Wolf und Schaf sind nun wirklich kein Traumpaar und trotzdem werden hier die Themen Vorurteile, Freundschaft, Vertrauen und Respekt vor den Eigenheiten des Anderen verhandelt. Mit der Erkenntnis, dass man den anderen völlig falsch eingeschätzt hat und sich mag und dennoch nicht zusammenpasst. … Beide machen gemeinsam neue, individuelle Erfahrungen.“ (Quelle: A. Trümper/Theater Pfütze)

 

Begleitet wird dieses Theaterstück von der wunderschönen Musik von Dimitri Schostakowitsch. 

Leitung: Sabine Hubrich  

Zur Webseite der Lisa Tetzner Schule geht es hier

Plan B.E. (Klasse 5b und e der Stadtteilschule Blankenese), Hamburg

"Club der Individualisten"

In dieser Eigenproduktion lösen sich aus einem zunächst sehr starren Rahmen einzelne Kinder heraus und stellen fest, dass sie sehr besonders sind. Sie gründen den Club der Individualisten. Dieser Club scheint attraktiv zu sein, jedenfalls versuchen alle, mit ihren besonderen Fähigkeiten dort aufgenommen zu werden. Die Fähigkeiten reichen vom „Profi im Kuscheln“ bis zum besten „Grimassen-Schneider“: Jeder ist richtig – so wie er ist. Nur konsequent also, dass am Ende alle im Club sind!

…und Zwischendrin  gibt es den Versuch einer Definition von „Inklusion“ auf Fünftklässler-Art.

Das Ensemble „Plan BE“ setzt sich zusammen aus 44 Fünftklässlern der Klassen 5 B und 5 E der Stadtteilschule Blankenese - daher auch das BE. Wie in dem Club der Individualisten selbst haben die Schüler dieses Ensembles alle sehr unterschiedliche Fähigkeiten und Inklusion ist Teil ihres Schulalltags. 

Leitung: Kerstin Hähnel und Linda Dana Lenk (Assistenz) 

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